Freitag, 27. April 2012

Fasten und Heilen

Altes Wissen und neueste Forschung


Obwohl die Lebenserwartung in den westlichen Ländern steigt und die Menschen älter werden als je zuvor, nehmen gleichzeitig auch die Fälle von Diabetes, Bluthochdruck und Krebs unablässig zu, und der Medikamentenkonsum steigt exponentiell. Bleibt den Menschen also nichts anderes übrig, als immer mehr Chemie zu schlucken, um gesund zu bleiben oder es wieder zu werden? Oder gibt es auch andere Möglichkeiten, sich vor Krankheiten zu schützen oder diese zu therapieren?

Seit über 50 Jahren erforschen Wissenschaftler in Russland, Deutschland und den Vereinigen Staaten eine alternative Heilmethode, das Fasten. Und sie kommen zu erstaunlichen Ergebnissen. Russische Forscher haben beispielsweise eine Reihe höchst aufschlussreicher klinischer Studien durchgeführt, die jedoch nur in russischer Sprache veröffentlicht wurden und deswegen im Westen weitgehend unbeachtet blieben. Nun räumen junge Biologen der University of Los Angeles mit alten Klischees auf. Mit Hilfe der Molekularbiologie belegen sie die weitreichende Wirkung des Heilfastens. Damit eröffnen sich der Medizin, darunter der Krebstherapie, ganz neue Perspektiven. Wenn diese Wissenschaftler recht haben, wird die Schulmedizin grundsätzlich umdenken müssen.

 Fasten und Heilen - arte HD

Mittwoch, 25. April 2012

Das glücklichste Volk der Welt

Sieben Jahre bei den Piraha-Indianern am Amazonas

Weltweit existieren heute etwa 7.000 Sprachen. Eine der merkwürdigsten ist die der Piraha, einer Gruppe von Ureinwohnern im brasilianischen Amazonasgebiet. Der amerikanische Sprachforscher Daniel Everett hat jahrelang mit den Piraha gelebt.
Sie besitzt nur drei Vokale und sieben Konsonanten, kann gesungen, gesummt oder auch gepfiffen werden: die Sprache der Piraha. Die Piraha, Ureinwohner Brasiliens, leben am Maici-Fluss tief im Amazonasgebiet - zwei Tagesreisen von jeder Zivilisation entfernt. Daniel Everett lernte die Piraha 1977 als junger Missionar und Sprachforscher kennen.

"Ich war gerade 26, als ich mit meiner Familie und drei Kindern in Brasilien ankam, um als Missionar in den Dschungel zu gehen und die Piraha zu bekehren", erinnert sich Everett. "Ich war ihnen zugeteilt worden und sollte die Bibel in ihre Sprache übersetzen."

Kein Augenzeuge für Jesus' Existenz

Sieben Jahre lang blieb Daniel Everett in dieser völlig fremden Welt, die ihn mit einer der ungewöhnlichsten Kulturen konfrontierte. Daniel Everetts Auftrag gestaltete sich schwieriger als gedacht. Zwar nahmen die nach wie vor als Jäger und Sammler lebenden Piraha den Missionar in ihrer Mitte auf, bekehren ließen sich die rund 300 Ureinwohner aber nicht.

"Nachdem ich einige Monate dort war und die Sprache schon halbwegs beherrschte, kamen eines Tages mehrere Männer in mein Haus und sagten: Wir mögen dich und wir wissen, dass du uns magst und dass du hergekommen bist, um uns über Jesus zu erzählen. Aber wir wollen nichts über ihn hören", erzählt Everett. "Wir sind keine Amerikaner. Wir sind Piraha, und Piraha glauben nicht an Jesus. Ein anderes Mal fragten sie mich über Jesus aus: Hast du ihn gesehen, welche Hautfarbe hat er, wie groß ist er? Und als ich sagte, dass ich ihn nie gesehen hätte, fragten sie, nun, hat dein Vater ihn gesehen? Nein, mein Vater hat ihn nicht gesehen. Und sie sagten: Also niemand, den du kennst, hat ihn gesehen? Warum erzählst du uns dann von ihm? Wir würden nie über etwas sprechen, wofür wie keine Beweise haben. Wenn es keinen Augenzeugen gibt und du selbst keiner bist, solltest Du nicht darüber sprechen."

Kein Wort für Liebe

Daniel Everett stellte schnell fest, dass die kulturellen Eigenheiten und die einzigartige Sprache der Piraha allen Erwartungen zuwiderläuft. So existieren weder Ausdrücke für Farben wie rot oder blau, noch gibt es Worte für Abstraktes, etwa für Gefühle.

"Sie kennen kein Wort für Liebe - ich meine, sie umschreiben es: 'Ich mag dich sehr'. Das ist nicht ungewöhnlich", meint Everett. "Das findet man auch im Spanischen und in anderen Sprachen neben einem allgemeinen Wort für Liebe. Sie sprechen nicht über die Zukunft - 'Ich wundere mich wie das Leben in vielen, vielen Wassern sein wird' - oder etwas in der Art.Das ist keine Frage, die ein Piraha einem anderen Piraha stellen würde."

Weder "heute" noch "morgen"

Weil nur über das unmittelbar Erlebte gesprochen wird, kennen die Piraha weder Schöpfungsmythen noch andere Überlieferungen, weder gibt es ein Wort für "heute" noch eines für "morgen". Was Daniel Everett aber am meisten verblüffte, war das Fehlen von Zahlen. Zwar unterscheidet man zwischen eins, zwei und vielen, ein Zählsystem kennen die Piraha aber nicht.

"Wenn man ein Piraha-Kind in Wien erziehen würde, würde es lernen, fließend Deutsch zu sprechen, es würde genauso zählen wie jedes andere Kind seines Alters", so Everett. "Aber sie brauchen nicht zu zählen. Deshalb haben sie keine Begriffe für Zahlen und kein Zählsystem entwickelt. Der wahrscheinlich interessanteste Aspekt dieser Sprache ist, wie gut sie in ihre eigene Kultur passt. Die Einfachheit des Satzbaus, das Fehlen von Zahlen - es passt zu ihrem Lebensstil."

Das Fehlen von Worten für Zahlen sei letzten Endes das Ergebnis kultureller Einschränkungen, ist Daniel Everett überzeugt.



Die Relevanz des Augenblicks

Weil im Leben der Regenwaldbewohner nur das Erfahren des Augenblicks relevant ist, fehlen in ihrer Sprache auch die Nebensätze, behauptet der Sprachforscher. So verbinden die Piraha niemals zwei einzelne Aussagen in einem Haupt- und Nebensatz. Ein Beispiel: Die Aussagen "Der Mann sitzt im Kanu" und "Er fängt Fische" würde in der Sprache der Piraha nie zu einem Satzkonstrukt wie "Der Mann, der im Kanu sitzt, fängt Fische" verbunden werden. Genau diese Behauptung Everetts war es auch, die für viel Aufregung sorgte.

"Als ich behauptete, dass die Piraha keine Nebensätze kennen, nannte man mich einen Lügner, einen Scharlatan, einen Rassisten", erzählt Everett. "Ich weiß nicht, wie das passiert ist. Es stimmt, dass, wenn das Piraha keine Nebensätze kennt, das ein großes Problem für die am meisten verbreitete linguistische Theorie ist: Noam Chomskys 'Universale Grammatik'."

Die Fähigkeit, komplexe Satzstrukturen zu bilden, sei ein Merkmal, das die knapp 7.000 lebenden Sprachen verbinde, behauptete der Linguist Noam Chomsky in seiner Universalgrammatik. Es sei genau diese Fähigkeit, die uns Menschen vom Tier unterscheide - und diese Fähigkeit sei bereits im menschlichen Hirn angelegt. Also universell. Die Forschungen Daniel Everetts konnten diese These nicht unterstützten und lösten einen wahren Glaubenskrieg unter Linguisten aus.


Der Einfluss auf den Missionar

Everetts Buch "Das glücklichste Volk: Sieben Jahre bei den Piraha-Indianern am Amazonas" ist aber mehr als eine theoretische Abhandlung linguistischer Phänomene. Der Forscher beschreibt darin auch sehr persönlich, wie die fremde und faszinierende Weltsicht der Piraha seine eigene Lebenseinstellung von Grund auf änderte:

"Ich habe die lebensverändernde Entscheidung getroffen, mich von der Religion abzuwenden. Insofern haben die Piraha mich mehr beeinflusst als ich sie. Das Außergewöhnlichste, das den Menschen auffällt, die die Piraha mit mir besuchen, ist ihre Zufriedenheit. Wie sie einfach den ganzen Tag am Strand sitzen und hungern oder fischen. Wenn in der Nacht ein Sturm kommt, alle nass macht und die Häuser umwirft, weil die sehr wackelig gebaut sind, regt das niemanden auf. Sie lachen und drängen sich zusammen und sprechen die ganze Nacht, und am nächsten Tag wird geschlafen. Es ist ihre Belastbarkeit und ihre Fähigkeit, mit Problemen umzugehen. Es ist nicht so, dass ihr Leben einfacher wäre als unseres. Sie sind glücklicher wegen ihrer inneren Kraft und der kulturellen Werte, die westliche Kulturen nicht mehr besitzen. Das hat mich zweifellos beeinflusst, als ich ihnen über Jesus erzählte und versuchte, sie zu bekehren. Ich stellte fest, dass sie bereits glücklicher waren als alle Christen, die ich kannte. Und sie hatten fest verankerte Werte. Ihre Fröhlichkeit ist nicht oberflächlicher Natur."

Daniel Everett erzählt sehr persönlich von der Konfrontation mit der ihm am Beginn so fremden Welt der Piraha. Das macht "Das glücklichste Volk. Sieben Jahre bei den Piraha-Indianern am Amazonas" zu einer gelungenen Mischung aus persönlichem Erfahrungsbericht, Abenteuererzählung und wissenschaftlichem Sachbuch - eine Lektüre, die nicht nur das Fachpublikum begeistern kann.

 3sat Bericht:

Dienstag, 24. April 2012

Heilung durch Hypnose

Diese Dokumentation des RBB zeigt die Einsatzmöglichkeiten und Chancen der Hypnose aus der medizinischen Sicht. Eine sehr interessante Doku über Therapieformen, die tausende Jahre alt und in Vergessenheit geraten ist, aber nun wieder in das Bewusstsein der Menschen zurückkehrt. Alte Heilungsformen kombiniert mit moderner Technologie - ist das die Medizin der Zukunft?   Doku - Heilung durch Hypnose

Samstag, 21. April 2012

Waffenhandel - ein Bombengeschäft

Abseits von der Weltöffentlichkeit sterben tagtäglich unzählige Zivilisten durch das Feuer bewaffneter Gruppen: Der Waffenhandel blüht weltweit, auch der Handel mit Waffen im Internet. Der Themenabend lässt verschiedene Vertreter internationaler Organisationen und Hilfsorganisationen zu Wort kommen, die diesem Geschäft mit dem Tod den Kampf angesagt haben.

Globalisierung hat sich auch der Handel mit Waffen weiter internationalisiert. In einem kaum zu durchdringenden Geflecht agieren skrupellose Waffenhändler, bewaffnete Banden und Beauftragte blutrünstiger Diktatoren. Doch Hilfsorganisationen wie Amnesty International, Oxfam und IANSA (International Action Network on Small Arms) decken immer mehr versteckte Handelswege auf und organisieren den Widerstand gegen das Töten.

1.000 leichte Waffen, die Menschen töten, kommen pro Tag weltweit zum Einsatz und zersetzen die Gesellschaft. Diese Waffen werden unter Missachtung des Völkerrechts gehandelt. Sie gelangen in die Hände blutrünstiger Diktaturen, unkontrollierter bewaffneter Banden und in Völkermorde verwickelter Regierungen. So hat zum Beispiel der massive Einsatz von Waffen bei den Kämpfen in der Demokratischen Republik Kongo zu den größten Verlusten innerhalb der Zivilbevölkerung seit dem Zweiten Weltkrieg geführt: fünf Millionen Tote in zehn Jahren - und das unter größtem Stillschweigen.



Vor laufender Kamera gestehen Mitglieder bewaffneter Banden, dass sie ihre Kalaschnikows mit wertvollen einheimischen Rohstoffen bezahlen. Zu Wort kommen auch Vertreter von Amnesty International, Oxfam und IANSA (International Action Network on Small Arms). Sie verfolgen den Weg der Waffen, klagen die Länder an, die die internationalen Waffenembargos umgehen und spüren die undurchsichtigen Zwischenhändler auf, die je nach Geschäftsinteresse Land und Pass wechseln. Ihre Recherchen zeigen, dass der Waffenhandel sich in einer Grauzone der Globalisierung vollzieht, dort, wo die Verbrecher manchmal auch verborgenen Zielen der Regierungen dienen.

Die Aktivisten von Amnesty, Oxfam und IANSA wollen dem Handel mit dem Tod Einhalt gebieten. Sie agieren auch in den Vorzimmern der UNO, denn ihre Hauptgegner nehmen sogar im UN-Sicherheitsrat erstklassige Plätze ein. Im Anschluss an den Dokumentarfilm strahlt ARTE eine Debatte zum Thema Waffenhandel aus, in der Politiker, Vertreter von NGOs und Journalisten die Rolle Europas und die Zukunft der Waffenkontrolle auf internationalem Parkett beleuchten.


 Waffenhandel - ein Bombengeschäft (arte)

Freitag, 20. April 2012

Cover the Night: Kony 2012 Part II

Heute am 20. April startet die Aktion "Cover the Night", bekannt aus dem umstrittenen Kurzfilm "Kony 2012". Das Ziel dieser Aktion ist es, den Bekanntheisgrad des Kriegsverbrechers Joseph Kony über den Zenit zu treiben. Einfach im Internet deine Stadt + Cover the Night googeln und schon findet man viele Aktionen, an denen man teilhaben kann, oder man nimmt die Sache selbst in die Hand.


Cover the Night in Uganda :



Kony 2012 Part II - Die offizielle Fortsetzung des weltberühmten Vorgängers "Kony 2012"









Donnerstag, 5. April 2012

Was gesagt werden muss

Am 4. April 2012 warnte Günter Grass in einem in der Süddeutschen Zeitung veröffentlichten Gedicht vor einem atomaren Erstschlag Israels auf den Iran.
In seinem Text Was gesagt werden muss fordert der Literaturnobelpreisträger, dass kein weiteres deutsches U-Boot nach Israel
„geliefert werden soll, dessen Spezialität
darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe
dorthin lenken zu können, wo die Existenz
einer einzigen Atombombe unbewiesen ist“
Günter Grass
Das Gedicht wurde nach seiner Veröffentlichung von israelischer Seite und deutschen Vertretern des Judentums, deutschen Politikern sowie den meisten Medien ablehnend aufgenommen und zum Teil als israelfeindlich und antisemitisch kritisiert. Günter Grass ist wütend über die heftige Kritik an seinem israelkritischen Gedicht. Der Schriftsteller spricht von einer "gewissen Gleichschaltung der Medien". Es werde eine Kampagne gegen ihn geführt.


Nur weil man seine Meinung gegen Irankrieg und gegen die Atommacht Israel ausspricht, bedeutet das noch lange nicht, man sei gegen das Judentum generell ! Objektive Kritik muss möglich sein. Ich halte das Gedicht für außerordentlich mutig. Die Kriegshetze gegen den Iran ist völkerrechtswidrig und muss gestoppt werden.

Günter Grass trägt sein Gedicht selbst im NDR vor:



Das Gedicht von Günter Grass

"Was gesagt werden muss" - das Gedicht im Wortlaut

Wir dokumentieren den Wortlaut des Gedichtes "Was gesagt werden muss" von Günter Grass in voller Länge. Das Gedicht erschien in der "Süddeutschen Zeitung" und der "La Repubblica".

Warum schweige ich, verschweige zu lange,
was offensichtlich ist und in Planspielen
geübt wurde, an deren Ende als Überlebende
wir allenfalls Fußnoten sind.

Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,
der das von einem Maulhelden unterjochte
und zum organisierten Jubel gelenkte
iranische Volk auslöschen könnte,
weil in dessen Machtbereich der Bau
einer Atombombe vermutet wird.

Doch warum untersage ich mir,
jenes andere Land beim Namen zu nennen,
in dem seit Jahren - wenn auch geheimgehalten -
ein wachsend nukleares Potential verfügbar
aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung
zugänglich ist?

Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,
dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,
empfinde ich als belastende Lüge
und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,
sobald er missachtet wird;
das Verdikt 'Antisemitismus' ist geläufig.

Jetzt aber, weil aus meinem Land,
das von ureigenen Verbrechen,
die ohne Vergleich sind,
Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,
wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch
mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,
ein weiteres U-Boot nach Israel
geliefert werden soll, dessen Spezialität
darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe
dorthin lenken zu können, wo die Existenz
einer einzigen Atombombe unbewiesen ist,
doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will,
sage ich, was gesagt werden muss.

Warum aber schwieg ich bislang?
Weil ich meinte, meine Herkunft,
die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,
verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit
dem Land Israel, dem ich verbunden bin
und bleiben will, zuzumuten.

Warum sage ich jetzt erst,
gealtert und mit letzter Tinte:
Die Atommacht Israel gefährdet
den ohnehin brüchigen Weltfrieden?
Weil gesagt werden muss,
was schon morgen zu spät sein könnte;
auch weil wir - als Deutsche belastet genug -
Zulieferer eines Verbrechens werden könnten,
das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld
durch keine der üblichen Ausreden
zu tilgen wäre.

Und zugegeben: ich schweige nicht mehr,
weil ich der Heuchelei des Westens
überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen,
es mögen sich viele vom Schweigen befreien,
den Verursacher der erkennbaren Gefahr
zum Verzicht auf Gewalt auffordern und
gleichfalls darauf bestehen,
dass eine unbehinderte und permanente Kontrolle
des israelischen atomaren Potentials
und der iranischen Atomanlagen
durch eine internationale Instanz
von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.

Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern,
mehr noch, allen Menschen, die in dieser
vom Wahn okkupierten Region
dicht bei dicht verfeindet leben
und letztlich auch uns zu helfen.

(Quelle: Süddeutsche Zeitung)




Verwandter Artikel: "Was gibt's neues vom Weltkrieg?"

Sonntag, 1. April 2012

Nur einmal müssen wir uns einig sein !

Gastbeitrag von Alex (free-voice-amadon.blogspot.de) :

In der letzten Zeit werden das Bedauern, der Frust und der Zorn relativ vieler Menschen darüber wie respektlos und radikal versucht wird uns auf erniedrigendste Weise ins Hirn zu scheißen immer größer. Ich bin einer von denen die bedauern. Viele sind am flippen. Das während zugleich auch die Naivität, die Ignoranz und die Gleichgültigkeit der meisten anderen Menschen immer sichtbarer zum Vorschein kommt, weil sie den Schiss für Schoko-Pudding halten. Ihre Sinne sind mittlerweile so sehr betäubt und gesteuert, dass ihnen selbst der Geschmack – im Falle dieser Metapher also das Gefühl beim Akt – gezielt suggiert werden kann...

Es gibt aber auch immer mehr Menschen die das überwinden. Menschen die beginnen indem sie kritisch werden in ihren Betrachtungen und Empfindungen, die auf den Grund ihrer Überzeugungen tauchen, und den Sand aufwirbeln um zu schauen was für ein Bild danach entstehen wird, ob sich da einer einmischt. Sie fahren fort mit der einen Erkenntnis, dass das Bild das man selbst von der Gesamtheit aller Dinge hat tatsächlich variabel ist.
Es gibt Konstanten in der unendlichen Funktionsgleichung der individuellen Wahr-Nehmung der Realität, die man erkennen muss, so dass man sie spüren und sie beachten kann. Sie muss man beachten weil man sonst zum Opfer dieser unveränderbaren Gesetze wird. Aber es gibt auch unzählige dynamische Variablen daneben, die es jedem denkenden Indiviuum möglich machen Einfluss auf die eigene Erfahrung der Realität zu nehmen. Man kann diese Erfahrung bewusst und gezielt erschaffen und gestalten, sie umfassender machen und intensiver.

Der Mensch der damit angefangen hat sich eigenständig umfassend aufzuklären, der wird – wenn er beharrlich bleibt und immer weiter geht – die Erfahrungen des wahren Lebens machen, und erkennen, dass der beste Lehrer für einen selbst immer das eigene Selbst ist. Er wird weiter gehen mit dem Bewusstsein dass die Entwicklung zum bewussten und aufgeklärten natürlichen Menschen erstrebenswert ist, eine Reise mit unzählbaren Erkenntnissen. Je weiter man reist, desto unwahrscheinlicher ist es dass man je wieder zurückkehren wird. Je weiter sich der Raum entfaltet in dem man sich geistig bewegt, desto mehr kann sich das Selbst erfahren, entfalten und erschaffen. Irgendwann hat es Größe erreicht, so dass es nicht mehr in das alte Muster passen würde. Die alten Kleider reißen wenn man versucht oder gezwungen wird sie wieder anzuziehen...

Wir leben heute in einer Zeit in der es mehr denn je möglich ist, sich über Themen und Dinge zu informieren die einen selbst interessieren, sich zu bilden wie man es sich selber vorstellt, und – ganz wertvoll - Dinge zu prüfen und sich persönlich von ihnen zu überzeugen ehe man sie in die eigene Weltanschauung integriert.

Das Internet hat bei vielen Menschen einen schlechten Ruf, aber diese wundervolle Erfindung hat viele Menschenleben emporgehoben. So hoch, dass sie tatsächlich die schimmernden Umrisse der Wahrheit erkennen können wenn sie konzentriert den Horizont fokussieren. Je näher sie kommen, desto klarer, logischer, wahrer wird das Bild.

Jene die diese weltbedeutende Erfindung und die Möglichkeit weltweit unbegrenzt Informationen auszutauschen verpönen, oder ihr nicht vertrauen, weil sie „schlechtes darüber hören oder lesen“, die sehen meist nichts als blassen Dunst am Horizont, weil sie nach draußen schauen um zu suchen, und weil sie Angst vor der Unwissenheit haben, die sie doch beherrscht, wollen sie verweilen wo sie ihre geistige Couch platziert haben.

Viele sind skeptisch was "Infos im Internet" angeht. Diese Leute verkennen, was das weltweite Web zu bieten hat. Eine unendlich große Speicher- und Zugriffsmöglichkeit für alle wichtigen und unwichtigen, und alle wahren und unwahren Dinge die Menschen anderen Menschen mitteilen möchten.

Die Wahrheit ist schwer zu erkennen, wenn sie sich nicht unmittelbar neben die Unwahrheit gesellt, aber das entwertet sie nicht, oder? Durch diese Freiheit, die der Mensch im Netz hat, kann möglicherweise Schaden angerichtet werden, so ist es, kann niemand abstreiten. Aber wie bescheuert ist es (?), alle Menschen, die das Internet zum Austausch alternativer Informationen nutzen, als geistig verwirrt oder politisch unkorrekt in Schubladen abzuschieben?

Wir werden in einen Korb geworfen mit all diesen Menschen die das Internet tatsächlich bloß für den eigenen Profit zu nutzen wissen, und für Verbrechen. Oder einem wird aufgrund von scheinbarer Verwirrtheit oder gar Verrücktheit abgewunken. Wie könnt Ihr nur?... Ich erwarte keine Antwort auf diese Frage, denn es ist nicht mehr zu rechtfertigen nach meiner Ansicht. Und es ist mir egal. Ich habe mich verrückt. Yeah. Kann ich nur empfehlen, wenn man im Kerker haust. Die Tür steht offen, sieht aber nur der der rauswill.

Ist es ein Verbrechen? Falsch gefragt, ich frage grundlegend: Ist es falsch sich auf eigene Faust tiefgehend alternativ über das Weltgeschehen zu informieren, und dabei zu lernen seinen eigenen geistigen Fähigkeiten zu vertrauen? Ist es falsch ein Bewusstsein zu entwickeln das zwischen Wahrheit und Lüge unterscheidet, anstatt zwischen seriös und unglaubwürdig?...

Es gibt tatsächlich Menschen auf der Welt die mit ihren Aktionen im Netz etwas Gutes tun wollen! Etwas Gutes für das Individuum, also für den Einzelnen, der die Wahrheit hinter der Wahrheit sucht, und so auf langfristigem Wege auch etwas Gutes für die Allgemeinheit aller Individuen, mit der man sich selber identifiziert. Was diese Menschen die nur Gutes wollen zurückbekommen ist meist lediglich das Bewusstsein dass die Mitteilungen bei genügend Menschen ankommen. Manche bekommen nur selten einen Dank (wie in meinem Fall), aber das macht nichts, denn es ist auch nur mein Ziel dass die Botschaften ankommen. Man dankt sich selbst.

Ich stecke viel Energie in meinen Blog, und das mache ich gerne, weil ich weiß dass es gut ist. Ich verdiene kein Geld damit. Meine Seite ist mein Mittel den Grad meiner "Wachheit" nicht nur aufrechtzuerhalten und zu erweitern, sondern ihn auch zur effektiven Anwendung zu bringen, ihn zu teilen. Das ist unter anderem mein Versuch dem allzu natürlichen Verlangen nach gleichgesinnter Gesellschaft Folge zu leisten.

Wir... Die zu denen ich mich zähle, Die die jetzt wissen dass Sie gemeint sind... Wir sind "viele" und wir sind überall! Wahrheitsgemäß! Wir sind "verhältnismäßig" noch wenige, aber an der Wirksamkeit gemessen sind wir eine fast ausgewachsene friedfertige aber schlagfertige Heerschar geworden. Auf einen der gute Arbeit leistet kommen hunderte die aufwachen. Von denen werden einige auch etwas sinnvolles bewirken wollen, und sie werden andere aufwecken. Jeder der wirklich aufgewacht ist, der ist selber zu einem Wecker geworden. Wer nicht den Willen verspürt auch anderen beim Aufwachen zu helfen, der ist selber noch am träumen. Kein Zweifel.

Traut euch zu sprechen! Befreit eure Stimme, nachdem ihr euer Denken entfesselt habt, so wie alle es getan haben, die euch helfen wollen. Je mehr Menschen sich aufrichtig äußern, desto mehr hören zu. Wir brauchen mehr davon. Mit jedem Zuwachs an guten Seelen, die sich ihrer Realität bewusst werden, und aktiv sein wollen, gewinnen wir mehr Optionen um zu tun was getan werden muss. Und je vielfältiger die Optionen, desto mehr muss es getan werden. Wir müssen noch viel mehr werden! Werdet aktiv! Denkt mal darüber nach wozu Ihr in der Lage seid, wozu Du in der Lage bist! Was ist möglich?

Es sind so unfassbar viele, die sich "auf die andere Art und Weise" EINIG WERDEN könnten. WIR KÖNNTEN WIRKLICH ALLEN MISSSTÄNDEN DIESER WELT EINHALT GEBIETEN, WENN WIR NUR ANFINGEN EIN BEWUSSTES "WIR" ZU SEIN. Jeder Mensch der das liest, und dessen Bestimmung es ist das „Ich“ und zugleich dieses "Wir" zu SEIN, und ihm zum Wachstum zu verhelfen, der weiß welche Bedeutung ich den eben großgedruckten Worten beimesse, und der wird diesen wahrscheinlich beistimmen.

„Bye Stimmung“ sag ich immer wenn ich in einen Raum komme in dem ein Fernsehgerät am Laufen ist. Ich muss mich immernoch bewusst darum bemühen mich nicht anstoßen zu lassen von dem ganzen Bullshit im TV. Der hat mitttlerweile eine Gestalt angenommen, die meines Erachtens eine höchst auffällige und eindeutige Gefahr für die psychische und mentale Gesundheit der Menschen darstellt.

Ich habe nicht mehr nur „das Bauchgefühl dass da was nicht stimmt“, das mir hin und wieder bestätigt wird. Nein, die Entwicklung bringt viel mehr mit sich. Ist der Geist erst mal gesund, dann weiß er weitgehend was gut ist und was nicht. Meine Natur empfindet die Methode der Informationsbeschaffung durch die Massenmedien als eine ziemlich absurde und gedankenlose Art der Aufklärung. Der Stoff aus dem die „Maistream-Träume“ sind ist pures Gift. Fast pur. Unbedeutende Wahrheiten die beigemischt werden übernehmen die charakterischen negativen Vibes des Giftes in das sie gepanscht wurden. Sie unterstützen die Gefahr. Diese Infos die als „Nachrichten“ gelten sind – ob wahr oder falsch - lediglich die Eintrittskarten dieser Viren um in das Denken der Mennschen zu gelangen. „Nachrichten“ sind auch Fassaden und Kostüme, und sie machen ihren Job, denn die meisten Menschen sehen es nicht, hören nicht davon, ahnen es vielleicht, aber denken nicht daran, dass da eine Bombe tickt...

Dass die Massenmedien zensiert und gezielt zur Manipulation genutzt werden ist heutzutage mehr als nur offensichtlich. Wer das leugnet, der ist ein naives Opfer des Systems. Klingt krass, aber ich wage mich dies festzustellen. Das ist keine Beleidigung. Ich bedauere die Tatsache dass die Mehrheit aller Menschen sich knechten lässt.

Ich will nicht zu zart zu euch sein. Viele Menschen sind beschränkt in ihrem Denken, in ihrem Empfinden, in ihrer Moral, im guten Willen und in so vielen anderen Dingen. Zumindest sind sie scheinbar in ihrer Manifestation dieser Dinge beschränkt, obwohl die Attribute im Menschen selber es nicht beschränkt sein können, denn sie streben dahin das absolut richtige ausdrücken.
Wahres zu erfassen, zu verstehen und zu denken. Schönes zu erfahren, zu spüren und zu fühlen. Gutes zu tun, zu sprechen, gut zu sein. Das ist gut, schön und wahr. Die meisten Menschen definieren diese Begrifflichkeiten anders. Für mich sind es nicht bloß Begrifflichkeiten. Die Worte sind niederer Natur als der Sinn den sie beinhalten, und dieser ist bei weitem nicht das, was in Vollkommenheit existiert.

Bei vielen Leuten hört das Denken bereits hier auf. Das bedauerte ich schon immer und deshalb will ich anders sein. Nicht nur an der Oberfläche sondern von der Wurzel bis zur Krone, die Früchte wirft, die gut schmecken und die viele gute Samen schenken.

Die meisten Menschen in Deutschland haben sich irgendwann im Leben relativ unfreiwillig für ein Infomedium - für die Massenmedien - entschieden, das sie fortan zum, ich nenne es mal so, "Orakel" ihres Unterbewusstseins machten, und zur bewussten Quelle ihres Unbewusstseins. Sie hören nicht auf damit, weil das "Orakel" ihnen das mehr und mehr verbietet, wobei mehr und mehr potenzielle Anlässe aufkreuzen die offiziell anerkannte Bildung, Informationsversorgung und Berichterstattung in Frage zu stellen.

Die allgemein wahrgenommene weltweite Realität entwickelt sich immer weiter in Richtung dessen was spürbar allumfassend falsch ist. Es herrschen Missstände, die sich wirklich niemand ausdenken könnte, der nicht vorher von diesen gehört oder gelesen oder diese erlebt hätte. Und jenes "Orakel" tut alles in seiner Macht stehende um zu verhindern, dass wir uns dieser Missstände bewusst werden, denn das könnte vielleicht dazu führen dass diese beseitigt werden. Das liegt nicht im Interesse der "Allwissenden" denn diese Missstände sind das Fundament ihrer Propaganda, und ohne sie würde den Menschen plötzlich einfallen dass sie gar kein "allwissendes Orakel" nötig haben... Weil Sie selber denken können! Weil sie Erkenntnisfähigkeit besitzen!

Der vom Geschädigten meist nicht bewusst als solcher empfundene psychische Schaden den das heuchlerische Missverhalten der falschen medialen Propheten verursacht, verursacht auch materielle Folgen im Fleisch des Menschen und in seiner Umwelt. Lässt der Mensch sich vom Fleisch und von äußeren Sinneseinflüssen beherrschen, wenn er nie davon gehört hat dass der Geist tatsächlich die Materie beherrscht, dann ist er ein Sklave der seine eigene Sklaverei, in die er hineingeboren wurde, fälschlicherweise Freiheit nennt.

Wie ein Vogel der glücklich ist wenn er sich in seinem Käfig frei bewegen kann, nur blind, ohne Wissen und auch ohne Neugier darüber was es mit den Käfiggittern auf sich hat, an denen man sich ständig stößt. Deshalb ist manchen Menschen wahre Freiheit begrifflich und auch erfahrungsgemäß unbekannt. Das Paradoxe ist, dass sie eben diese Freiheit, die sie begrifflich nicht so zu definieren gewohnt sind, ablehnen und für das Gegenteil des realen Freiheitswertes halten, wenn sie ihm zB. hier an dieser Stelle begegnen...

Es gibt so viele Menschen, die tatsächlich nur glauben (und nicht wissen) was in der verfluchten Glotze gespielt wird, oder was in irgendwelchen renommierten Meinungspapieren steht. Warum ist das so? Die meisten vertrauen nicht nur nicht ihrer eigenen Denkfähigkeit, sondern auch nicht der irgendeines anderen, der nicht offiziell anerkannten und "von oben abgesegneten Gehirn-Schiss" leistet... Sie vertrauen auch nicht ihren nahestehensten Verwandten oder Freunden, sondern "machen sich vielmehr Sorgen" um den Menschen wenn er beginnt "anders zu denken", weil man darauf programmiert wurde so zu reagieren, und weil das für einen selbst unbequem sein könnte, wenn man mit eigenen Irrtümern konfrontiert wird.

Also sollen tatsächlich die Instanzen, die Gelegenheit haben in den Massenmedien in Informationen zu verbreiten, die einzigen sein denen man vertrauen kann? Soll die Tatsache, dass in einem anerkannten Medium palavert wird, der Nachweis für den Wahrheitsgehalt und für die Authentizität aller Informationen sein, die über dieses Medium in die Gedächtnisse der Menschen fließen? Überlegt mal kurz... So scheint es tatsächlich zu sein. Wenn man sich das vor Augen führt, dann muss es doch klick machen, oder?

Das übliche Individuum vertraut der Masse. Die Masse vertraut nur den Massen-Medien, deshalb heißen sie wohl auch so. Wenn Max Mustermann uns mitteilen könnte und wollte wie wir uns von diesen oder jenen lästigen Leiden lösen könnten, dann würde die Masse es nur wahrnehmen, geschweige denn wahr-nehmen, wenn es von der gewohnten Futterquelle gereicht werden würde. Wenn die „Versorger“ bereits „positiv“ darüber „berichtet“ hätten, dann würden sie sich auf der Straße darum schlagen mehr erfahren zu dürfen.

Wo, (wichtig:) ich frage WO nur sollte ein kleiner einfacher Mensch wie du und ich sich äußern und ausdrücken, der gewissenhaft geprüfte und unzweifelhafte Informationen von wirklich hoher Bedeutung für das Wohlergehen der Menschen mitzuteilen hat? WO denn, wenn diese Infos in allen Massenmedien grundlegend, scheinbar gezielt und zumindest soweit unterdrückt werden, dass sie nicht registriert und erst recht nicht ernst und wahr-genommen werden? Was steckt dahinter? WO gibt es noch freie Meinungsäußerung? Auf der Straße braucht man eine Genehmigung wenn man sich an alle richten will. WO, geht das klar wenn nicht dort wo es noch möglich ist? Im Internet ist NOCH so vieles möglich. Nutzt die Chance und hört den Menschen zu die Dringendes mitzuteilen haben, ehe sie vollkommen im Zensursumpf untergehen. Und sagt es laut wenn ihr etwas dringendes mitzuteilen habt, es sei denn ihr habt selber Schiss geknebelt zu werden.

Wer in der Lage ist seiner eigenen Mündigkeit und Urteilskraft zu vertrauen, der braucht sich dann auch keine Sorgen zu machen "von Infos im Internet" verwirrt, betrogen oder belogen zu werden, denn der sollte doch selber eine Empfindung dafür entwickeln können was wahr und was unwahr ist, wenn er sich nur genügend Vergleichsmaterial zu Gemüte geführt, also auch den Willen zur Wahrheitsfindung und -Verbreitung hat. Wer diesen Willen nicht vorweisen kann, der darf auch nicht urteilen, oder argumentieren, denn der wird wahrscheinlich nicht weitreichend und zugleich tiefgehend augeklärt sein. Das klingt wieder hart, muss aber genau so gesagt werden. Wir alle sollten herausfordernder werden mit unseren Worten. Viele haben Drangsal nötig ehe sie auf den Weg zur Weisheit gelangen können.

Es gibt viele Leute die sich über uns lustig machen, manche verachten uns, viele nehmen uns nicht ernst, und die meisten nehmen uns gar nicht erst wahr, weil sie nicht hinschauen. Wenn ihr die Liebe nicht spüren könnt, die hinter der Aufklärungsarbeit all derer steckt, die einst großen Aufklärungs-Hunger hatten und diesen dann zwangsweise auf eigene Faust weitgehend gesättigt haben, so dass sie jetzt den immer größer werdenden Hunger anderer Menschen bedienen können... dann versucht es trotzdem einmal, indem ihr die ein oder andere authentische und wertvolle Hintergrundinformation zum Weltgeschehen in euer Gehirn hineinlasst. Durch die Ohren oder durch die Augen.

Ihr könnt euch versuchsweise umschauen im alternativen Wissens-Pool. Wenn ihr die Info im Nachhinein (!) für nicht wert genug befindet, dann ist sie im Hirn geblieben und dann könnt ihr sie dort verwerfen. Ja, das könnt ihr. Wenn es wirklich wertvolle Informationen für den Verstand waren, dann empfindet das Hirn diese auch für wertvoll für das Herz und wird diese weiterreichen, und dann wird sich ein Schalter umlegen, was zur Wahnehmung der Polarität und somit zum Bewusstsein des Dualismus führt.

Der Dualismus, zB. von gut und schlecht, ist sozusagen ein Kerker der Seelen daran hindert in Richtung Unendlichkeit zu schreiten. Es sind Wir die unsere Welt so erschaffen wie wir sie jeden Tag wahrnehmen. Sie hat hässliche Stellen, düstere Flecken, die oft in weitaus höherem Radius ihren destruktiven (beabsichtigten?) Sinn und Zweck erfüllen, als sie mit bloßem Auge sichtbar sind. Das heißt: Es existieren schwerwiegende Missstände auf der Erde, die von hoher Bedeutung für alle Menschen sind, die aber ein Mensch der nicht eingeweiht ist nur "sehen", verstehen und wahr-nehmen kann, wenn er sein inneres Auge öffnet und damit auf die Weltanschauung schaut die sich im eigenen inneren befindet, nicht auf diese eines Mediums mit Gütesiegel. „Bin ich richtig eingestellt? Kann ich mich einstellen?“ Frag das! Die Seele jauchzt und tanzt vor Glück, denn jetzt ist sie dran!

Identifiziert euch nicht bloß mit dem Fleisch das ihr durch diese Welt tragen müsst, sondern mit dem was ihr in eurer Vollkommenheit seid. Ihr seid Seelen. Ihr seid Geist, lebendige Teile des dynamischen Ganzen. Und ALLES was zu euch gehört ist in Vervollkommnung begriffen.

Das ist die frohe Botschaft.

Es gibt kein zurück. Dort wo das wahre Leben stattfindet gibt es nur progressive Entwicklung und eventuell auch Stillstand. Es gibt die Stagnation der Energie, aber keine Zurückentwicklung des Geistes. Der Zuwachs an Erfahrung bestimmt den Grad der Entwicklung und Erfahrungen kann man nur gewinnen, nicht verlieren. Das einzige was sich zurück entwickelt hat ist unser kollektiver Willen und vor allen Dingen Mut zur positiven Veränderung und somit auch unsere äußere Manifestation der Möglichkeiten. Die praktischen Möglichkeiten, die wir alle besitzen, haben sich naturgemäß weiterentwickelt. Die theoretischen Möglichkeiten sind wirklich unbegrenzt und einfach so wie sie sind, aber unsere Fähigkeiten sie in die Tat umzusetzen haben in dieser Zeit erst den Kindergarten erreicht.

„Seid was ihr seid!“ Damit meine ich nicht, dass ihr euch einbilden sollt ihr könntet so tun als wärt ihr schon längst was ihr sein sollt. So würden nämlich viele diesen Satz „Sei was du bist!“ verstehen, bzw. darauf antworten. Ihr solltet bewusst und mit allen Freuden und Leiden sein was ihr seid. Wenn ihr Probleme damit habt, dann liegen diese in eurer persönlichen Anschauungsweise eurer Selbst und nicht in dem was ihr seid. Dann habt ihr noch kein klares Bild über euer wahres Selbst. Aber das ist gar nicht schlimm. Denn dann könnt ihr euch freuen auf die größte und bedeutendste Entdeckung die ihr je gemacht habt, die euch noch bevorsteht.
Jeder Mensch muss diese Entdeckung der bewussten Verbundenheit mit allem Sein einmal machen. Das ist wohl der beste Sinn den unser Leben haben kann. Ihr könnt euch darauf einstellen und das erfahren. Es ist das wahrste und schönste was es gibt.

Seid wer ihr wirklich seid. Eure Handlungen sind dann bloß das Sein dessen was ihr seid und das Werden dessen was ihr sein sollt. Was ihr nämlich schon seid, das sollt ihr nicht mehr werden, weil ihr es seid. Und was ihr gewesen seid das ist nicht mehr. Seid aufgeschlossen für das Neue!...
Seid für die Offenheit für alles, aber auch für die Prüfung aller Dinge. Seid eigen, aber für alle und alles. Seid skeptisch, aber tut nicht den Fehler denkbare oder spürbare Logik zu ignorieren. Schaltet um auf eine dynamische, wahrhaftige und universelle Liebe. Liebe ist unter anderem der Wunsch allen und allem Gutes zu tun.

Es gibt tatsächlich Wahrheit. Und es gibt keinen anderen Weg zur ewigen Wahrheit als die wahre Liebe, die man zu allen Dingen hat, auch zu den scheinbar Schlechten, und für alle Menschen, auch für die die aus eigener Sicht falsch sind. Das vermeintlich Schlechte muss nicht vernichtet werden, denn Liebe kann es verändern, kann es gut machen!

Die meisten können etwas erst "lieb gewinnen" wenn es ihren Wünschen und Vorstellungen entspricht. Aber dann bleibt immer ein großer Teil dunkel in der eigenen Realität. Nur wer Alles-was-ist lieb gewinnt (akzeptiert) kann den dunklen Teil der Realität hell machen, und so die Gesamtheit aller bedeutenden Elemente weitestgehend erfassen...

Das können manche Menschen für eine komische Idee halten, weil sie sich dieser ewigen Verbundenheit mit Allem-was-ist, in der sich alle befinden, also auch sie, nicht bewusst sind. Ihr seid die Wahrheit. Seid "lebendige Wahrheit" - Leben bedeutet Veränderung - und dann erkennt ihr und dann steht ihr ein für eine gute und wahre "universelle Gerechtigkeit", die auch die Möglichkeit einer progressiven Aufklärung aller Menschen beinhaltet.

Drückt auf "Denken" mit allem was dazugehört! Also auch empfinden, fühlen, sortieren, kombinieren, prüfen, entscheiden, annehmen, ablehnen usw... Entscheidet selber was wahr ist, anstatt es euch sagen zu lassen! Erkennt was ihr wirklich seid, und nutzt eure Attribute! Seid was ihr seid! Auch ich bin was ich bin. Kämpft für das Gute, für das Wahre und für das Schöne! Kämpft niemals gegen, sondern nur für etwas! Seid euch immer bewusst was ihr denkt und was ihr fühlt, und seid konsequent mit euch selber! Seid standhaft! Bleibt auf dem Weg den ihr wandert, wenn ihr spüren könnt, und nicht bloß zu wissen glaubt, dass es der Richtige ist.

Ich liebe Euch!

Amadon / Alex


Hier der ganze Beitrag auch vertont auf Youtube.