Montag, 26. September 2011

Epos Dei - Der Film in voller Länge

Die Menschheit steht im 21. Jahrhundert vor gewaltigen Herausforderungen. Nicht nur die beschränkten konventionellen Energieressourcen machen ein friedliches Zusammenleben auf dem Planeten Erde immer schwieriger. Es besteht immer mehr Uneinigkeit darüber, wessen Weg, wessen Ideologie, wessen Gott der Richtige ist.


In der neuen Dokumentation "Epos Dei" versucht der Filmemacher Frank Höfer, die Grundfragen der menschlichen Existenz aus einer höheren Perspektive zu beleuchten. Dazu lässt er zahlreiche Experten zu Wort kommen: Den Mondastronauten Dr. Edgar Mitchell, den Biophysiker Dieter Broers, den Physiker Prof. Dr. Claus Turtur, den Naturforscher Alexander Lauterwasser, um nur einige zu nennen. Sie alle beleuchten mit sensationellen Erkenntnissen die geheimnisvolle Ordnung hinter unserer Wirklichkeit. EPOS DEI revolutioniert althergebrachte Vorstellungen über die Realität und schafft neues Bewusstsein für das Universum und unseren Platz darin.


EPOS DEI – Die geheimnisvolle Ordnung hinter den Dingen


jj

Mittwoch, 21. September 2011

Die Bandbreite feat. Kilez More - Wo liegt die Wahrheit

Der österreichische Truth-Rapper "Kilez More" und "Die Bandbreite" veröffentlichen ihren ersten gemeinsamen Feature-Song "Wo liegt die Wahrheit"


Getreu dem Motto "United we stand - Divided we fall" rufen die beiden Musiker ihre Hörerschaft zu Einigkeit und Verständnis auf. Zu lange schon verhindert das Prinzip "Teil und Herrsche", dass sich die Menschen in politischen Dingen einig werden, weil Parteizugehörigkeit und Schubladendenken den politischen Diskurs stärker bestimmen als die Vernunft.


Einigkeit in grundlegenden politischen Entscheidungen sollte eigentlich an der Tagesordnung sein, doch durch den Einfluss von Lobbygruppen wird ein Keil zwischen die Menschen getrieben.
Dies zu verhindern und die uns dargebotene Realität in den Medien immer wieder zu überprüfen und zu hinterfragen, ist der eindringliche Appell dieser musikalischen Zusammenarbeit.

"Suche nach Gemeinsamkeit, verlier' dich nicht im Unterschied"


Die Bandbreite feat. Kilez More - Wo liegt die Wahrheit




Montag, 19. September 2011

Ein Liter Licht

 Lampen aus Plastikflaschen und Wasser erhellen die Slums in Indonesien. Eine revolutionäre Idee zieht ihre Runden, und hilft auch die dunkelsten und tristesten Orte zu beleuchten.

 
 A Liter of Light (Isang Litrong Liwanag)
 
 

Marissa Manayon strahlt über das ganze Gesicht. In ihren Augen spiegelt sich der Lichtschein einer Lampe. Jahrelang hat die Filipina darauf gewartet. "Die Küche ist ein wichtiger Platz in der Wohnung, war aber immer dunkel. Jetzt beleuchtet das Solarlicht die Küche von morgens bis abends" , sagt sie. Seit März dieses Jahres steckt eine Solar-Flaschen-Lampe in der Wellblech-Küchendecke der Manayons in einer illegalen Siedlung in Cebu City auf den Philippinen. Wenn tagsüber die Sonne scheint, spendet die Konstruktion so viel Licht wie eine 50-Watt-Glühbirne, verbraucht aber nicht das geringste bisschen Strom.


Das Konzept ist einfach: Eine Ein-Liter-Plastikflasche wird mit Wasser und Bleiche gefüllt. Das Bleichmittel verhindert die Algenbildung im Wasser. Wird die Flasche in ein Dach montiert, leitet sie das Sonnenlicht ins Innere des Gebäudes. Weil Licht in Wasser anders bricht als in Luft, strahlt die Solar-Flaschenlampe wie eine Glühbirne. Das Licht streut in alle Richtungen.

 Weiterlesen...

 Hier die Homepage der MyShelter Foundation


 




Spiegel Online Bericht über "Ein Liter Licht"

Donnerstag, 15. September 2011

"Im Jahrhundert des Wandels" - Podcast

Ich möchte euch einen weiteren Gastbeitrag vorstellen und bei dieser Gelegenheit nochmals auf die Möglichkeit hinweisen, die Nebelmaschine als Platform für eure Gastbeiträge zu nützen.

Gastbeitrag:



"Im Jahrhundert des Wandels" - Podcast


Das Jahrhundert des Wandels hat am 11. September 2001 begonnen und wird unser aller Lebensweise von Grund auf verändern. Wir treten in ein neues Äon ein, welche von Brezienski als technotronisches Zeitalter beschrieben wird. Davor gab es Subsistenzwirtschaft (selbstversorgende Landwirtschaft), dann folgten verschiedenste Revolutionen der Kultur, die von oben gesteuert wurden. Die bekannteste davon ist wohl die industrielle Revolution und die weltweit einsetzende "Demokratie".

Nun werden die transhumanistisch / technotronische Revolution, die mit vollständiger Automatisierung einhergehen wird und die Geschlechterrevolution und die weitere sexuelle Revolution und Degradierung folgen (die Aufhebung der Geschlechterrollen ist ein Anzeichen). Milliarden Menschen werden dann komplett überflüssig in dieser utopischen "schönen"neuen Welt. Sie werden mittels kontrolliert freigesetzer Seuchen und Kriegen, sowie Nahrungsmittelmanipulationen (Gentechnik verursacht Krebs und vorzeitigen Tod) die Weltbevölkerung drastisch absenken. Der verbleibende Rest wird technologisch vollständig überwacht und gelenkt. Die Vorgehensweise und die Entwicklungen werden in diesem Podcast auf meiner Homepage aufgezeigt.

Hier die Webseite mit allen News und den Podcasts:

http://jahrhundertdeswandels.blogspot.com

Hier könnt ihr den aktuellsten Podcast herunterladen und anhören:

www.megaupload.com/?d=IC89FW7G

Samstag, 10. September 2011

Bulb Fiction - Ein Film über die Glühbirne

 Sie mögen Energiesparlampen nicht? Sie haben Recht !

- so titelt ein neuer österreichischer Film von den Machern von " Plastic Planet " , der am 16. 9. 2011 in die Kinos kommt.

Am 1. September wurde uns wieder ein Stück Selbstbestimmung genommen. Seit 1. 9. 2011 gibt es keine 60 Watt Glühbirnen mehr in den Baumärkten zu kaufen. Eine faschistoide EU zwingt uns, statt den vertrauten, warmes Licht spendenden Glühbirnen diese kalten, mit Quecksilber verseuchten Energiesparlampen zu kaufen. Man nimmt uns das Recht, selbst über unser Geld verfügen zu dürfen. Ich kenne viele Leute, denen die paar Euro mehr auf ihrer Stromrechnung im Jahr hundertmal lieber sind, als diese schwachleutenden Energiesparlampen. Auch mir ist es lieber und ich werde ganz sicher nicht auf Energiesparlampen umsteigen und mir von oben diktieren lassen, in welchem Licht ich zu leben habe ! Meine Vorräte reichen mindestens noch die nächsten 10 Jahre - danach werde ich wahrscheinlich einen Container 60W Birnen aus China bestellen. Oder so.

Nun endlich wird dieses Thema aufgegriffen und es wurde ein Kinofilm daraus geformt. Ab 16. September, Bulb Fiction im Kino. Ansehen ! Falls der Film seinen Weg ins Internet findet, werde ich ihn online stellen. Hier der Trailer und Infos zum Film. Enjoy

 
 


Am 19. März 2009 veröffentlichte die Europäische Union in ihrem Amtsblatt eine „Richtlinie zur Regulierung von Lichtprodukten in privaten Haushalten“. Der Richtlinie zufolge werden zwischen September 2009 und September 2016 alle ineffizienten Leuchtmittel – Glüh- und Halogenlampen – schrittweise aus dem Verkehr gezogen. In ungewohnter Allianz feierten Politik, Industrie und ausnahmslos alle Umweltorganisationen die Richtlinie als großen Erfolg. Und wirklich, es scheint in dieser Sache nur Gewinner zu geben: Die Industrie, die sich über das positive Umwelt‐Image freuen darf, die Politik, die sich dem Klimawandel entschlossen entgegenstellt und die Konsumenten, die sich den aktiven Umweltschutz mit einer jährlich um ein paar Euro reduzierten Stromrechnung versüßen lassen. Und auch die Umweltorganisationen haben endlich wieder einen zählbaren Erfolg.

Dabei scheint die EU-Richtlinie einem riesigen Feldversuch gleichzukommen – unabhängige Studien, die die gesundheitlichen Belange der Richtlinie untersuchen, wurden bei der Entscheidung nicht berücksichtigt. Die Verordnung war längst beschlossene Sache, bevor eine breite Diskussion über mögliche Gefahren überhaupt in Gang gekommen war. Der Ausgang des Experiments bleibt ungewiss. Und war das alleinige Ziel der Verordnung wirklich die Rettung des Weltklimas? Könnte es nicht sein, dass hier von Seiten der Lichtindustrie Profitmaximierung unter dem Deckmantel des Umweltschutzes angestrebt wird? Welche Rolle spielte die Macht der Industrie bei dieser politisch weitreichenden Entscheidung? Und ist die als Ersatz propagierte, euphemistisch „Energiesparlampe“ genannte Kompaktleuchtstofflampe tatsächlich so umweltfreundlich, kostengünstig und qualitätvoll, wie Industrie, Politik und Umweltschutzorganisationen unisono behaupten? Wurden alternative Leuchtmittel von Seiten der großen Hersteller gezielt unterdrückt? Gibt es gar eine Verschwörung? Dass es ein illegales Glühlampen-Kartell (das erste weltweit tätige Kartell überhaupt) gegeben hat, ist anhand von Dokumenten aus dem Berliner Landesarchiv belegbar. Dass dieses Kartell bis heute weiter existiert, dafür gibt es handfeste Indizien. Der Dokumentarfilm Bulb Fiction nimmt das Verbot der Glühlampe zum Anlass, um Macht und Machenschaften der Industrie, sowie den Widerstand gegen die „Richtlinie zur Regulierung von Lichtprodukten in privaten Haushalten“ zu portraitieren.

Dabei geht es im Grunde natürlich um mehr als Lampen – es geht um die Macht und die Gier der Industrie und ihrer Lobbys, die Verstrickung der Politik in diese Machtstrukturen, um Profit und Scheinheiligkeit, um bewusste Fehlinformation und um die oft erschreckende Naivität der Konsumenten. Es geht um das mündige Verhalten eines jeden Bürgers. Es geht aber auch um die prinzipielle Frage, ob die Qualität des visuellen Umfelds anderen Belangen ohne weiteres unterzuordnen ist. Die Güte des uns umgebenden Lichts stellt einen nicht zu unterschätzenden Wert dar, ein Wert, den man nicht am Altar eines reinen Umweltgewissens unüberlegt opfern sollte.





Mittwoch, 7. September 2011

Überwacht, erfasst und abgehört

Fast unmittelbar nach den Anschlägen vom 11. September haben die USA den weltweiten „Krieg gegen den Terror“ ausgerufen. Als einer der größten Kollateralschäden dieses Kampfs dürften die Bürgerrechte in den westlichen Demokratien gelten. Seit dem Fall des World Trade Centers (WTC) bauten Sicherheitspolitiker in EU und USA ein beispielloses Kontrollsystem auf, dem alle Bürger unterworfen sind.

Präsident George W. Bush handelte schnell. Bereits am 26. Oktober 2001, knapp einen Monat nach den Anschlägen, unterzeichnete er den „Patriot Act“, ein umfangreiches Paket von Überwachungs- und Kontrollgesetzen, das zahlreiche Beschränkungen aufhob, denen US-Geheimdienste bei ihren Abhöraktionen vorher unterworfen waren.
Bereits im „Patriot Act“ finden sich die wichtigsten Merkmale der Sicherheitsgesetzgebung, mit der sich die westlichen Staaten in den folgenden Jahren gegen islamistische Terroranschläge wappnen wollten. So wurden die Befugnisse von Geheimdiensten und Polizei ausgeweitet und die Grenzen zwischen Auslandsaufklärung und Ermittlung im Inland verwischt.

Polizei und Geheimdienst

So weichte die US-Regierung die Bestimmungen im Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA) auf, die der Abhörtätigkeit von Auslandsgeheimdiensten ab 1976 gewisse Grenzen gesetzt hatten. Seit 2001 dürfen US-Dienste bei Terrorverdacht auch im Inland spionieren.
Ein anderes Instrument des „Patriot Act“, die National Security Letters, ermächtigen die US-Bundespolizei FBI dazu, von Telefonie- und Internetprovidern alle privaten Kommunikations- und Stammdaten abzuziehen. Die Provider dürfen ihre Kunden in der Regel über diese Aktionen nicht informieren. Wie Microsoft und Google im Sommer dieses Jahres zugeben mussten, gilt das auch für die Daten ausländischer User, die in Cloud-Computing-Systemen gespeichert sind.

Keine richterliche Kontrolle

Die US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) stellte, gestützt auf Zahlen der „Washington Post“, fest, dass sich die Zahl solcher Anfragen bis 2005 auf 30.000 pro Jahr und damit gegenüber der Ära vor dem „Patriot Act“ verhundertfacht hat.
Eine richterliche Genehmigung muss die Behörde dabei übrigens nicht einholen. Auch dabei handelt es sich um ein typisches Merkmal der Nach-9/11-Sicherheitsgesetzgebung: Die Gewaltenteilung, grundlegendes Element des westlichen liberalen Rechtsstaats, wird im Namen der Terrorbekämpfung systematisch zurückgedrängt, die Kontrolle der Fahnder durch Gerichte und parlamentarische Aufsichtsgremien geschwächt oder ganz aufgehoben.

Datensammeln gegen Unschuldsvermutung

Der dritte Grundsatz der Terrorgesetzgebung besteht in der impliziten Aufhebung der Unschuldsvermutung durch pauschales Datensammeln zum Zweck der Mustererkennung. In diese Kategorie fällt etwa das Terrorist Finance Tracking Program (TFTP) des US-Finanzministeriums. In dessen Rahmen wurden auch die Finanztransaktionsdaten europäischer Bürger verdeckt ausgewertet. Ans Licht kam das durch Recherchen der „New York Times“, die 2006 einen Artikel über den Zugriff der US-Fahnder auf die in den USA gespiegelten Daten des FIN-Systems des belgischen Finanzdienstleisters SWIFT veröffentlichte.
Als SWIFT die europäischen Daten daraufhin in die EU und die Schweiz abzog, entbrannte ein scharfer Streit über die Bedingungen, unter denen die USA weiter Zugriff auf die Daten haben sollten. Im August 2010 trat das neue SWIFT-Abkommen zwischen EU und USA in Kraft. Die US-Fahnder können nun Datenpakete aus dem SWIFT-FIN-System anfordern, die Auswertung soll von einer EU-Vertrauensperson in Washington kontrolliert werden. Datenschützer kritisieren, dass auch dabei noch zahlreiche Daten unbescholtener Bürger übertragen, analysiert und gespeichert werden. Das Abkommen hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Die EU will bis zum Ende dieser Frist ein eigenes Programm zur Analyse von Finanztransaktionen auflegen.

 


Streit über Flugpassagierdaten

Ein weiterer Streitpunkt zwischen EU und USA sind Erfassung und Analyse von Flugpassagierdaten (Passenger Name Records; PNR). Die USA wollen genau über die Flugbewegungen jedes Passagiers Bescheid wissen und die Daten mit ihren Datenbanken abgleichen. Dazu zählen die beiden vom Terrorist Screening Center des FBI gepflegten Aufstellungen „No-Fly-List“ und „Selectee“. Personen, die auf ersterer Liste stehen, dürfen in den USA kein Flugzeug mehr betreten, die „Selectees“ werden vor dem Boarding genau durchsucht.
Die dem US-Heimatschutzministerium unterstellte Grenzschutzbehörde Transportation Security Administration (TSA) veröffentlichte Daten zu diesen Listen zuletzt 2008. Damals befanden sich auf beiden Listen zusammen rund 400.000 Namen. Aufgrund von Namensgleichheiten und fahrlässiger Wartung der Datenbanken kam es beim automatisierten Aussieben der Passagiere wiederholt zu Pannen, zu den prominenten Opfern des Systems gehörten der Sänger Yusuf Islam alias Cat Stevens und US-Senator Ted Kennedy.

Lange Speicherdauer

Die EU würde mit den USA gerne ein neues Abkommen aushandeln, im Rahmen dessen den Anforderungen des europäischen Datenschutzrechts und der Grundrechte Genüge getan wird. Aus informierten Kreisen sickerte in jüngerer Zeit aber durch, dass die USA überhaupt nicht daran interessiert sind, auf die Wünsche der Europäer einzugehen. Schließlich haben sie bereits unter ihrem eigenen Recht vollen Zugriff auf die relevanten Reservierungsdatenbanken.
Die erfassten Daten wollen die USA 15 Jahre lang speichern. Als Kompromiss bieten sie an, Namen und Wohnadresse von Passagieren nach 30 Jahren nicht mehr automatisch anzeigen zu lassen. In den PNR-Datensätzen können auch sensible Informationen wie Kreditkartennummern stehen. Die USA bestehen weiterhin darauf, die Daten bei Bedarf auch an Drittländer weitergeben zu dürfen. Eine solche Klausel gibt es übrigens auch im SWIFT-Abkommen. Auch die EU will ein PNR-Kontrollsystem errichten.

EU will Verbesserungen

Einmal etablierte pauschale Überwachungsmaßnahmen sind ähnlich schwer wieder loszuwerden wie das berüchtigte Flüssigkeitenverbot im Handgepäck aus dem Jahr 2006, das eigentlich schon im Frühjahr 2011 hätte aufgehoben werden sollen. EU-Grundrechtekommissarin Viviane Reding nahm im Dezember 2010 die Verhandlungen mit den USA über ein Rahmenabkommen zum Grundrechteschutz beim Austausch von Polizeidaten auf.

Datenschutz als Problem

Diese unterschiedlichen Perspektiven und Prioritäten werden trefflich durch eine als „vertraulich“ gekennzeichnete Depesche der Wiener US-Botschaft vom 3. Februar 2010 zum Thema Datenaustausch illustriert, die WikiLeaks im September veröffentlicht hat.
Darin sehen es die Diplomaten unter anderem als „Problem“ an, dass die Österreicher aufgrund der Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus und den benachbarten kommunistischen Regimes „weit verbreitete Vorurteile gegen staatliches Datensammeln“ hätten und sich in der Regel „für strikte Datenschutzregelungen“ aussprächen. Die Diplomaten empfehlen Washington, die heimischen Entscheidungsträger aus Politik und Medien besser über US-Datenschutzrecht und die Verwendung der Daten im Kampf gegen Terrornetzwerke zu informieren.

Fingerabdrücke und Vorratsdaten

Zwei prominente Datensammelaktionen, die im Rahmen des „Weltweiten Kriegs gegen den Terror“ durchgesetzt wurden, lagen schon vor dem 11. September 2001 in den Schubladen. So geht die erkennungsdienstliche Behandlung mit Abgabe von zwei Fingerabdrücken, die jeder Bürger über sich ergehen lassen muss, wenn er einen neuen Reisepass mit Chip beantragt, auf eine Untersuchungen der UNO-Luftfahrtorganisation ICAO über die Integration biometrischer Merkmale in Reisedokumente zurück, die schon 1998 gestartet wurde. Die Fingerabdruckdaten werden hierbei aber nicht zentral gespeichert. Das geschieht bei der Einreiseprozedur in Ländern wie den USA und Japan.
Die 2006 zur Terrorbekämpfung verabschiedete EU-Richtlinie über die Vorratsdatenspeicherung, die mit der pauschalen Erfassung sämtlicher Telefonie- und Internetverbindungsdaten sowie der Handypositionsdaten wohl mit am tiefsten in die Grundrechte aller Bürger eingreift, wurde schon bei den Verhandlungen über die Cybercrime-Konvention des Europarats auf den Tisch gebracht. Ein frühes Dokument dazu, in der die schwedische Delegation in der Arbeitsgruppe zur polizeilichen Zusammenarbeit die Data-Retention fordert, stammt von 30. März 2001.

Rechtsfreier Raum

Dass Geheimdienste und Polizei methodisch und strukturell verschmelzen, ihre Kontrolle durch Justiz und Parlament eingeschränkt und die Unschuldsvermutung durch pauschales Sammeln und massenhaftes Speichern der Kommunikations- und Reisedaten aller Bürger unterspült wird, öffnet einen rechtsfreien Raum. Dass dieser von den Diensten im Zweifelsfall auch ausgenutzt wird, lässt sich in der Geschichte der Stay-Behind-Armeen der NATO nachlesen, die der Schweizer Historiker Daniele Ganser 2004 publiziert hat.
Internationaler Datenaustausch zwischen Polizeibehörden ist für die Terrorbekämpfung wichtig. Sie muss jedoch wirksamer Kontrolle durch Justiz und Parlament unterworfen sein, die Datenerfassung darf nicht pauschal alle Bürger betreffen. Ansonsten droht ein Abgleiten in den Überwachungsstaat, vor dem Karl Korinek, ehemaliger Präsident des Verfassungsgerichtshofs, bereits 2007 nachdrücklich gewarnt hat.



9/11 jährt sich nun bald zum 10. Mal. Ich habe viele Artikel in letzter Zeit über 9/11 gelesen, die meisten wiederholen nur unreflektiert das offizielle Märchen und manche anderen kritisieren und diffamieren alle Querdenker als "Verschwörungstheoretiker". Dies ist ein Artikel eines Mainstreammediums - einer der wenigen interessanten und aufklärenden. Anscheinend wird man dort auch kritischer und vielleicht erfahren wir irgendwann einmal die Wahrheit über die Anschläge von 11. September.



Quelle 

Dienstag, 6. September 2011

Die Lüge über die Israel-Rede von Ahmadinedschad

Noch immer verbreiten die westlichen Medien die Lüge, Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad habe in seiner Rede von 2005 Israel mit der Vernichtung gedroht. Regelmäßig wird er mit den Worten zitiert:
„Israel muss von der Landkarte getilgt werden.“
Dass diese Übersetzung falsch ist, ist mittlerweile bewiesen, doch die Mainstream-Medien lassen sich davon nicht beeindrucken und propagieren weiterhin diese Lüge. Irgendwie muss man einen Krieg gegen den Iran wohl rechtfertigen.

Wie der deutsche Kabarettist Georg Schramm hier ebenfalls aufzeigt, lautet die wahrheitsgemäße Übersetzung des besagten Satzes:
„Das Besatzungsregime Israels muss Geschichte werden.“


THE GUARDIAN, eine britische Zeitung berichtigte ihre Übersetzung schon im Jahre 2009, doch der Schaden war schon getan.

theguardian Artikel:
Giving background to this week's controversy over remarks by President Mahmoud Ahmadinejad of Iran, the article below mentioned his previous call for Israel to be "wiped off the pages of history". The translation of the statement he made in 2005, at The World without Zionism conference in Tehran, has been the subject of dispute. A more literal translation is: "the regime occupying Jerusalem must vanish from the page of time", and this is the translation we should have used (as noted in Corrections and clarifications, 28 July 2007).

Israel hält seit 1948 Teile Palästinas völkerrechtswidrig besetzt und unterdrückt und terrorisiert die dortige Bevölkerung mit Gewalt, Mord und Krieg. Israel isoliert den Gazastreifen um die Bevölkerung von ca. 2 Millionen dort auszuhungern und baut eine Mauer ähnlich der Berliner Mauer um Palästina. Unter diesem Blickwinkel macht der Satz Ahmadinedschads plötzlich Sinn.