Freitag, 1. Oktober 2010

Wie funktioniert Geld?

Wie funktioniert Geld bzw. Wie übernehme ich einen Planeten?

16 minütiger Kurzfilm und ihr werdet unser Geldsystem im Groben verstehen. Unfassbar, aber wahr!




Wir sehen also, es muss zwangsläufig etwas Großes passieren. Es wird unser System zusammenbrechen und wir werden blöd dastehen mit großen Augen. Es ist einfach zu unlogisch und unschön, als dass es funktionieren könnte. Man darf gespannt sein, wann es soweit ist!

Kommentare:

  1. Hervorragendes Video! Das sollte man am besten bereits in der Schule zeigen, damit spätestens diese Generation von Bürgern gegen dieses Finanzsystem revoltieren.

    Alternativen gibt es schon lange:

    1. Umlaufgesichertes Geld (Negativzins / Demurrage)
    2. Regiogeld
    3. Goldgedecktes Geld
    4. Barter-(Tausch)-Systeme

    usw.

    Hier ein Zitat von Henry Ford:

    "Es ist gut, dass die Leute unser Banken- und Geldsystem nicht verstehen, denn wenn sie es täten, dann glaube ich, gäbe es eine Revolution noch vor morgen früh."

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  2. Gratulation, das Video gefaellt mir sehr gut! Respekt fuer die viele Zeit und Arbeit, die sicherlich hier eingeflossen ist.
    Zwei Sachen sind mir aufgefallen, auf die ich hier gerne hinweisen moechte:
    Das Beispiel mit der Lederhaut hinkt ein wenig, da volkswirtschaftlich gesehen, die Zinsen ueber das wachsende BIP bedient werden (es gibt schliesslich nicht nur eine Lederhaut zu verteilen, sondern es wird immer mehr produziert). Kritisch wird es dann, wenn das BIP nicht mehr waechst oder gar ruecklaeufig ist, wie zur Zeit in vielen grossen Industrienationen. Dann muessen, gesamtwirtschaftlich gesehen, tatsaechlich neue Kredite aufgenommen werden um die Zinsen zu bezahlen. Alternativen sind Einsparungen und Steuererhoehungen.
    Der Mindestreservesatz (er liegt aktuell in allen Eurolaendern bei 2% auf die Sichteinlagen) ist kein Kriterium fuer eine x-fache Schoepfung von Buchgeld. Wenn man eine Bankbilanz anschaut, laesst sich das ganz leicht feststellen. Er dient lediglich der Aufrechterhaltung einer gewissen Basisliquiditaet unter den Finanzinstituten, wie in dem Vidoe auch ganz richtig dargestellt. Grundsaetzlich kann eine Bank nur soviel Geld verleihen, wie sie sich selbst von anderen geliehen hat (Kundeneinlagen von Privaten, Unternehmen und anderen Banken, sowie ausgegebene Anleihen und Schuldverschreibungen) zuzueglich Eigenkapital. So sind die Bilanzierungsrichtlinien. Die Obergrenze fuer die Kreditvergabe einer Bank ergibt sich also nicht auf Basis des Mindestreservesatzes (bei 2% waere das ja ein 50-faches), sondern aus dem Eigenkapitalgrundsatz I, bzw. der Solvabilitaetsverordnung gem. Basel II. Vereinfacht ausgedrueckt, das 12,5-fache des haftenden Eigenkapitals einer Bank.
    Die beiden Hinweise sollen keinesfalls die grundsaetzlilche Botschaft dieses Videos in Frage stellen, welche meines Erachtens genau ins Schwarze trifft!

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  3. sehr empfehlenswert ist auch dieses Video:
    http://www.neueimpulse.org/dvd-projekte/fabian-film-ansehen/

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