Wiens ÖVP-Landeschefin Christine Marek hat am Dienstag reichlich Stoff für Debatten geliefert. Marek, die auch Staatssekretärin im Familienministerium ist, hatte vorgeschlagen, in der Bundeshauptstadt Militärpolizei einzusetzen.
Ebenso Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) und das BZÖ konnten der Idee durchaus etwas abgewinnen.
Innenministerin Maria Fekter wörtlich: "Wir sind erst am Anfang der Diskussion, aber ich halte den Vorschlag für klug." Natürlich hält sie den Vorschlag für klug! Sie ist ja auch dumm und für dumme Politiker ist eben alles andere "klug". Kleinen Menschen scheint auch alles andere "groß" zu sein.
Protest an dem Vorschlag kam zB. von Sicherheitssprecher der Grünen Peter Pilz: "Objekte schützen und auf Menschen schießen kann das Jagdkommando (Eliteeinheit des Bundesheers Anm.) noch besser". Ähnlich der Stadtrat der Wiener Grünen David Ellensohn, der Marek "Uniformenzwang" und "Ahnungslosigkeit" attestierte.
Unglaublicher Vorschlag, der aber ganz in die orwellsche Gesinnung der Politiker heutzutage passt. Am besten wir ersetzen gleich die Polizei mit dem Militär, dann hätten wir eine Diktatur ohne unnötige Umwege!
Dienstag, 8. Juni 2010
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War es nicht auch in Österreich wo das Polizeiaufgebot massiv erhöht wurde?
AntwortenLöschenIch lebe hier in Deutschland und frage mich wieso in Österreich so eine Entwicklung vonstatten geht.
Wovor haben die Angst?
Liege ich damit richtig das die aufklärend wahrheitssuchende Bewegung formierter und stärker ist als hier in Dt?
Wenn die Grenzen der Gewaltenteilung verwischen, fällt die Republik.
AntwortenLöschenDarüber hinaus befürchte ich, dass Militärpolizisten gar keine angemessene Ausbildung für innerzivile Aufgaben haben. Aber darauf kommt es den Befürwortern mit Sicherheit nicht an. Was tatsächlich resultiert, ist ein weiteres Kontrollinstrument.
Hallo!
AntwortenLöschenDa fällt mir ein...am Eiffelturm laufen Polizisten mit Maschinengewehren rum. Ich fühlte mich damals sicher.^^
Erst jetzt sehe ich das anders!
Danke für den Blog!
Das ist doch erst der Anfang. Schließlich hat die EU erst vor kurzem den Weg freigemacht, im Kriegsfalle, bei drohendem Kriegsfall und bei Aufständen gesetzlich gedeckt auf Menschen zu schießen und auch Hinrichtungen durchzuführen "um die öffentliche Ordnung und Sicherheit" zu gewährleisten bzw. wieder herzustellen. In Österreich könnte man das ja z. B. bei einem Fußballspiel England-Österreich mal gegen englische Hooligans ausprobieren... Da ist in den europäischen Ländern die Todesstrafe mal abgeschaft worden, damit die EU-Politiker sie hinterrücks wieder einführen. Natürlich nicht, um ihre Macht zu sichern... Es geht um die "öffentliche Ordnung und Sicherheit"... Ein Schelm, wer böses dabei denkt!
AntwortenLöschenDas es eine derartige Entwicklung geben wird, hat jedes Land mit der ratifizierung des Lissabon-Vertrages, selber eingeleitet.
AntwortenLöschenMan versucht wie es immer so schön heißt, erst mal was ansprechen, sehen wie das Volk aufschreit, bleibt es ruhig wird es gemacht. Österrreich könnte also ein Vorreiter werden, denn wie wir wissen misst jedes Land sich immer gerne an andere.
Auch bei uns in der BRD wird es nicht lange dauern und wir werden das Millitär auf den Strassen sehen oder die Eurotruppe EUROGENDFOR. Eine Truppe die dann eingesetzt wird wenn die Polirik sie braucht und diese deren Ar*** retten soll. Und es ist richtig was "Jimi..." schreibt, die Todesstrafe und das Recht auf Erschießungen ist wieder erlaubt. Diesen Schlamassel haben wir uns aber auch selber zu zuschreiben, denn einen Aufschrei gab es hier in der BRD nur vereinzelt, genauso wie bei allen anderen Dingen die unsere Politik hier durchsetzte "zum Wohle des Volkes". Nun es ist halt so, wir werden leider alle erst wach, wenn wir mit dem Rücken an der Wand stehen, ob in der BRD in Österrreich und allen anderen EU Ländern. Dann ist das Geschrei groß.