Donnerstag, 17. Juni 2010

Eine andere Einstellung ist möglich

Als im 16. Jahrhundert langsam der ganze amerikanische Kontinent von den europäischen Siedlern besetzt wurde, trafen diese auf eine uralte Kultur. Die Kultur der Indianer. Die Indianer verstanden nichts von Geld und dem wirtschaftlichen Treiben der Siedler. An ihnen sieht man, wie verbunden man mit der Natur leben könnte. Eine natürliche Einstellung traf auf die Seuche, die sich Europäer nannte.

Ich will zeigen, dass eine andere Einstellung ganzer Völker möglich ist. Ein Leben im Einklang mit der Natur ist möglich! Nur so ein Leben kann glücklich  machen. Jedes andere Handeln ist geprägt von Zerstörung und Leid. Niemals von Glück.


„Das Land verkaufen? Warum nicht auch die Luft und das Meer?
Hat nicht der Große Geist all das zum Wohl seiner Kinder erschaffen?‘‘
 Tecumseh, Indianer

„Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig (...), denn die Erde ist des roten Mannes
Mutter. (...) Wir wissen, daß der weiße Mann unsere Art nicht versteht. Er behandelt
seine Mutter, die Erde, und seinen Bruder, den Himmel, wie Dinge zum Kaufen und
Plündern, zum Verkaufen wie Schafe oder glänzende Perlen. Sein Hunger wird die Erde
verschlingen und nichts zurücklassen als eine Wüste. (...) Die Erde ist unsere Mutter.
Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne der Erde. (...) Denn das wissen wir: die
Erde gehört nicht den Menschen. Der Mensch gehört zur Erde. Alles ist miteinander
verbunden. (...) Die Erde verletzen, heißt, ihren Schöpfer verachten.“
Rede des Häuptlings Seattle an den Präsidenten der USA

„Unser Land ist wertvoller als euer Geld. Es wird immer da sein. Nicht einmal Feuer
kann es zerstören. Solange die Sonne scheint und Wasser fließt, wird dieses Land
bestehen und Menschen und Tieren Leben spenden. Wir können das Leben von
Menschen und Tieren nicht verkaufen, daher können wir auch das Land nicht
verkaufen. Der Große Geist hat es für uns erschaffen, und wir dürfen es nicht verkaufen,
denn es gehört uns nicht. Ihr könnt euer Geld zählen und es verbrennen, und ihr braucht
dazu nicht länger als ein Büffel, der mit dem Kopf nickt, aber nur der Große Geist kann
die Sandkörner und Grashalme dieser Ebenen zählen. Als Geschenk werden wir euch
alles geben, was wir haben - alles, was ihr forttragen könnt; aber unser Land - niemals.“
Ein Häuptling der Blackfoot

 Fühlen sich diese Worte nicht vertraut und harmonisch in euren Ohren an?


Kommentare:

  1. Aber die Indianer haben sich doch untereinander auch bekriegt, oder? Gewalt, Krieg und Leid sind natürlich und können nur zeitweise unterdrückt werden. Wer das Gute will, muß auch das Böse akzeptieren, denn alles hat sein Gegenteil. Nur durch zwei extrem gegenteilige Pole gibt es eine Mitte, in der es sich am besten lebt. Wir sind nicht grundsätzlich böse oder gut, wir sind beides! Versuch nicht gegen dich selbst, also die Natur, anzukämpfen, in dem du alles Böse aus der Welt schaffen willst. Das wäre so, als wolltest du alles kleine, dumme, kalte, langsame verbannen. Das geht nicht.

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  2. Ich glaub du hast zu viele Wild-West Filme geschaut.

    Gewalt, Krieg und Leid sind natürlich? Solche Leute wie dich brauchen die in der Politik!

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  3. es gab sehr wohl Konflikte bei den Indianern.
    Vor allem bei Mittelamerikanischen und Südamerikanischen Völkern.
    Die Atzteken, Tolteken, Inka, und einige andere führten sehr wohl Kriege um Land
    Die Maya führten aus Rituellen Gründen Krieg (Blut für die Götter)
    Das waren allesamt urbanisierte Indianer
    Diese urbanisierten Indianer hatten tws auch Währungen, Steuersysteme usw.
    Gerade dass sie verfehdet waren machte es der Conquista überhaupt möglich zum Bsp die prosperierenden Völker der Maya, Atzteken und Inka zu erobern - indem sie Bündnisse schlossen und sie gegeneinander ausspielten.

    Im Norden waren diese Kriege seltener, aber auch existent

    Was aber nichts daran ändert, dass die Indianer allesamt eine Bewundernswerte Einstellung zur Natur hatten.

    lg K.

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  4. ..."Wir wissen, daß der weiße Mann unsere Art nicht versteht"...
    Hierzu sollte erwähnt werden, es gab eben genau eine gleiche Lebensweise der Stämme des "weißen Mannes". Nur zeitversetzt geschah ihnen das gleiche wie den Indianern. Entwurzelt und die Seele genommen.Gleiches passiert heute in vielfältiger Art auf das Neue.

    Lassen wir es nicht zu!

    Frieden!!!

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